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Aus eines Diskussion in einer Mama-Gruppe auf Facebook: Eine Mama klagt ihr Leid. Sie ist daheim im Home Office mit Kleinkind (3 Jahre), das wie so viele in dem Alter sehr mamafixiert ist und am sprichwörtlichen Rockzipfel hängt. Sie ist nicht allein! Und du auch nicht.

Die anderen Mütter fühlen mit ihr, so zum Beispiel Barbara (sie hat uns erlaubt, ihren Kommentar hier zu veröffentlichen):

Tag 3: 1. Heulkrampf


Was soll ich sagen - ES IST DIE HÖLLE!!
Mädl ist 3,5, hat blonde Locken, den schönsten Schmollmund dieser fucking Welt und die spannendsten Fragen, die mir je jemand in meinem Leben gestellt hat! Ich liebe sie sehr abartig viel.

Puh, aber diese Challange hier - der bin ich glaub ich nicht gewachsen.
Meine kinderlosen Freundinnen nützen diese Zeit - sie arbeiten im Homeoffice, beginnen mit Sport, sie misten ihre viel zu kleinen Kleider aus, beginnen Steine zu bemalen und versuchen sich aus ihren Notvorräten gesunde Mahlzeiten zu zaubern, während sie die neuesten Horrornachrichten im TV nebenbei laufen lassen...
Bestimmt ist diese Situation auch für sie scheiße, aber sie können das Beste daraus machen und wenigstens Me-Time erleben.

Und dann gibt es noch die Freundinnen mit mehreren Kindern, die mir schreiben, sie genießen die Familyzeit: Endlich gemeinsam spielen, die Kinder beobachten, den Garten genießen, einmal nicht arbeiten müssen etc. Ich schaff das alles nicht mal mit einem Kind...

Ich nütze diese Zeit so: Ich müsste im Homeoffice arbeiten, aber über meine Hand die auf der PC-Maus liegt, fährt ein Duplo-Auto laut brummend. Sport ist das fast Letzte woran ich zur Zeit denken kann. Ich habe keine zu kleinen Kleider zum ausmisten, sie sind mir alle zu klein. Die Stifte zum Steine bemalen habe ich zwar gekauft, sie bevorzugt jedoch, meine Meetingmappen zu colorieren. Notvorräte habe ich aber ich bin froh, wenn ich erschöpft am Abend Fischstäbchen mit Salat hinkrieg. Dabei bin ich eine großartige Köchin. Und wenn was läuft, dann ist das bei uns Bobo im TV...

Und ich bin so müde. Sehr müde. Und erschöpft. Ich liebe meine Arbeit viel zu sehr, als dass sie mir jemand wegnimmt. Und jetzt kommt dieses Virus und tuts einfach. Ich liebe es auch Mama zu sein, aber mein Tag besteht daraus, ihr zu erklären, dass Papa genauso cool ist (ist er ja auch) und Mamas auch Auszeiten brauchen (die bei Papas scheinbar wie selbstverständlich akzeptiert werden) - und das nach 3,5 Stunden Spiele spielen, lesen und puzzlen. Ich frage sie, ob sie weiß, warum (wir konditionieren diesen Teil des Verständnisses gerade) und sie sagt "ja, damit sie danach wieder Zeit und Freude mit ihren Kindern haben und nicht grantig und erschöpft sind".

Toll mein Kind, es fruchtet! 5 min. später "Maaaaama ich will aber..."

We feel you! Wir sitzen alle im selben Boot. Durchhalten <3

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